Baufinanzierung

Die Finanzierung einer eigenen Immobilie ist ein großes Projekt. Immer mehr Menschen nehmen sich dieses Projekt vor. Das ist legitim, weil die Zinssituation seit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 prädestiniert ist, um eine Baufinanzierung aufzunehmen. Trotzdem sollten Verbraucher vor der Aufnahme einer Immobilienfinanzierung genau durchrechnen, ob sie sich ihr Traumobjekt leisten können. Viele übernehmen sich nämlich und wollen die günstige Zinssituation um jeden Preis nutzen, obwohl sie sich eigentlich keine Finanzierung leisten können. Nachfolgend erhalten Interessenten daher nützliche Informationen rund um die Baufinanzierung. Welche Summe an Eigenkapital wird benötigt? Wie können die Kosten der Finanzierung gesenkt werden? Welche Sicherheiten sind erforderlich? Diese und viele weitere Fragen, werden ausführlich beantwortet.

Baufinanzierung Haus

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Warum lohnt sich die Aufnahme einer Immobilienfinanzierung vor allem nach dem Jahr 2008?

Das Jahr 2008 hat auf dem Geld- und Kapitalmarkt quasi eine Trendwende eingeleitet. Mit dem Ausbruch der Finanzmarktkrise sind die Zinsen immer weiter gefallen. Vorher waren vor allem die Zinsen für Immobilienkredite sehr teuer. Sinkende Zinsen führen dazu, dass die Kredite günstiger werden. Das bedeutet gleichzeitig, dass Bankkunden niedrigere Raten zahlen müssen, um sich ihren Wunsch nach einer eigenen Immobilie erfüllen zu können. Die Aufnahme einer Immobilienfinanzierung ist daher sehr lohnenswert. Die Gesamtkosten haben sich durch die sinkenden Zinsen drastisch reduziert. Heute können sich auch Kunden mit einem niedrigeren Einkommen eine Immobilie leisten. Diese niedrige Zinssituation sollte daher, wenn möglich, genutzt werden.

Welche Voraussetzungen müssen für die Aufnahme einer Baufinanzierung erfüllt sein?

Die niedrigen Zinsen machen eine Immobilienfinanzierung sehr attraktiv. Dennoch kann sich noch lange nicht jeder Verbraucher eine Finanzierung leisten. Jeder Interessent muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen, um eine Baufinanzierung aufzunehmen. Dazu zählt in erster Linie ein ausreichendes Einkommen. Die Darlehensrate für das gewünschte Darlehen sollte ohne Probleme durch das verfügbare Einkommen gedeckt werden. Verbraucher können ganz einfach selbst ermitteln, ob genug Geld für eine Finanzierung zur Verfügung steht. Dazu sollte eine Haushaltsrechnung durchgeführt werden. Alle Ausgaben werden von den Einnahmen abgezogen. Das Geld, das übrig bleibt, steht für die Tilgung zur Verfügung. Neben einem ausreichenden Einkommen sollte auch Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht werden. Als Faustregel gilt, dass ca. 25 % der gesamten Finanzierungskosten durch Eigenkapital gedeckt werden sollten. Wer weniger oder kein Eigenkapital hat, kann trotzdem eine Immobilie finanzieren. Diese wird dann allerdings deutlich teurer.

Viele Verbraucher machen sich Gedanken um die Sicherheiten. Im Rahmen einer Baufinanzierung wird im Normalfall die Immobilie als Sicherheit gestellt. Es wird eine Grundschuld auf dem finanzierten Objekt eingetragen. Weitere Sicherheiten sind in der Regel nicht erforderlich.

Angebote vergleichen und Kosten der Finanzierung senken

Das Wichtigste im Rahmen einer Immobilienfinanzierung ist, die Kosten zu senken. Die Zinssituation bietet eine hervorragende Ausgangslage. Dennoch sollten Verbraucher unbedingt auch die Angebote verschiedener Banken miteinander vergleichen. Die Konditionen der Banken unterscheiden sich teilweise sehr deutlich voneinander. Ein umfangreicher Vergleich ist vor dem Abschluss der Finanzierung unbedingte Pflicht. Weiterhin sollten Darlehensnehmer eine möglichst lange Zinsbindungsfrist vereinbaren. Auf diese Weise können die niedrigen Zinsen sehr lange gesichert werden. Auch der Abschluss eines Bausparvertrages zur Zinssicherung ist sehr sinnvoll und hilft, die Kosten langfristig zu senken.

Berechnen Sie hier direkt ihre monatliche Belastung durch die Baufinanzierung: