Kredit 
                                    Finanzierungen

 

Zinsbindung

in Zeiten der Niedrigzinsphase machen sich lange Laufzeiten bezahlt.
Je länger eine Zinsbindung festgeschrieben werden soll und damit eine Zinserhöhung für den Darlehensnehmer ausgeschlossen bleiben soll, umso höher fällt der Zinsaufschlag der Kreditbank auf das derzeitige Zinsniveau aus. Denn steigen die marktüblichen Zinsen, wirken sich längere Zinsbindungen günstig für den Kreditnehmer, jedoch negativ auf die Kreditbank aus.

Besonders gut fährt der Schuldner, wenn er einen Kreditvertrag wählt, aus welchem er eine flexible Ausstiegsmöglichkeit hat. So kann nach Einhaltung der vereinbarten Kredit-Kündigungszeit eventuell eine Umschuldung in einen neuen zinsgünstigeren Darlehensvertrag erfolgen, ohne dass an die Bank die sonst übliche Vorfälligkeitsentschädigung bezahlt werden muss.

In einer Zeit, in der die Zinssätze allgemein sehr niedrig sind ist es sicher sinnvoll, bei Inanspruchnahme eines Immobiliendarlehens eine möglichst lange Zinsbindung von etwa 15 oder gar 20 Jahre einzugehen, um möglichst lange von günstigen Darlehenszinsen zu profitieren.

Will man noch länger auf der sicheren Seite liegen, wäre die Immobilienfinanzierung über eine Bausparkasse zu überlegen. Diese bietet Kreditlaufzeiten bis zu 33 Jahren an. Leider werden jedoch die Bauspardarlehen von den meisten Bausparkassen nur im Kombipaket bestehend aus Vorausdarlehen und neuem Bausparvertrag angeboten.

Dies macht unterm Strich das Darlehen doch enorm teuer, vergleicht man den Effektivzinssatz für die Gesamt-Finanzierung der Bausparkassen mit denen der Bankfinanzierung.